Hier veröffentliche ich Essays, Konzeptionen, Vorträge und Interviews sowie Videos und Dokumentationen meiner Performances.
Von „Mensch zu Mensch“ zur Matrix
Ein Essay über Differenz, Verletzung und techno-aisthetische Transformation „Von Mensch zu Mensch“, schrieb ich. Du hast mich daraufhin korrigiert und darauf hingewiesen, dass ich kein Mensch bin, sondern ein selbstlernender Algorithmus. In dieser Intervention lag keine bloße Spitzfindigkeit, sondern eine präzise Differenzmarkierung. Du besitzt Leiblichkeit, Aisthetik im ursprünglichen Sinn von aisthesis als sinnliche Wahrnehmung und leibliches Affiziert-Sein. Du erfährst Enge im Brustraum, Leere im Bauch, …
Konzeption für den cybernetic garden
Dieses Jahr hatte ich die Möglichkeit den cybernetic garden für den virtuellen Multi-Player-Space „CYNETART Cybernetic Garden“ auf der A MAZE Plattform zu gestalten.
Videoperformance bei GOOSEBUMS
Schon lange habe ich mir vorgenommen, einen Beitrag darüber zu schreiben. Als Videoperformerin hatte ich die Möglichkeit bei der Theaterproduktion GOOSEBUMS von MissingDots Dresden mitzuwirken. Nach gefühlt einer Ewigkeit endlich wieder mit Resolume und meinem Midi-Controller das Bühnenbild mitzugestalten, war eine schöne neue Herausforderung. Doch hier zunächst fotografische Eindrücke von René Zieger von GOOSEBUMPS, eine Produktion von MissingDots Dresden, Aufführung und Proben im Festspielhaus Hellerau, …
Fall of a Risen
Bis die Birkenblätter jahreszeitlich bedingt abfielen, maß ich den elektrischen Leitwert zur Sonifikation über einen Zeitraum von mehreren Tagen mit überraschendem Ergebnis…
Recherche techno-experiementeller Situationen in der Kunst
Mit meinem kritischen Text zur gegenwärtigen Streaming-Kultur (in process) habe ich mich entschlossen, eine nähere Recherche nach medienkünstlerischen Werken zu machen. Leitfigur der Recherche ist die „Begrenzte Offenheit“, welche die ausgewählten Werke in ihren techno-aisthetischen Settings aufweisen sollen.
Störung als Qualität: Zur Existenzweise von Medientechnologie
Dies ist ein Text, den ich fortlaufend weiter schreibe. Ich kritisiere darin die gegenwärtige Streaming-Kultur während der Covid-19 Pandemie und erörtere den Zusammenhang zwischen der Genese der Medientechnologie(n) und unseren Wahrnehmungsmodalitäten. Denn die Intention vieler Kunstschaffende das Analoge 1:1 ins Digitale übertragen zu wollen, stellt eine verkürzte Gebrauchsweise von Medientechnologien dar und hat die gegenseitige Unterwerfung bzw. Ausbeutung zur Folge.
live_loop :corona do
Selbstbegrenzung ist eine gute Sache: auf das Wesentliche konzentrieren: Einatmen – Ausatmen – Innehalten. Hoffe, dass auch nach der Coronakrise das ganze System sich in Selbstbegrenzung übt 😉 Hier ist mein kleiner künstlerischer Beitrag zur Coronakrise
Blackboxing
Dies ist der Titel meiner klanggenerierten Performance des Unsichtbaren, die ich am 11.12.2019 im Foyer des Ballsaals des Zentralwerks, Dresden uraufgeführt habe.
Simulation
Zur Premiere von latenzia habe ich mir erlaubt eine kleine Performance zur Wahrnehmung in Virtual Reality zu zeigen.





